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WahreGlaube.de

 

 Bismillah´ir-Rachman´ir-Rahiem

www.wahreglaube.de wurde für diejenigen gedacht, der auf der Suche nach den wahren Glauben ist, und ihm als Leitfaden zu dienen. Es ist nicht leicht, sich auf Worte eines anders Gläubigen zu verlassen. Aber man kann die Fakten nicht ignorieren, die nur das Gute den Menschen verkündet, und das mit nicht widerlegbaren Beweisen tut. Der wahre Glaube sollte niemanden das Böse beschönigen und an keiner Stelle seiner Gebote Widersprüche enthalten. Wenn man den Kuran liest und das Leben des Propheten Muhammed s.a.w. intensiv Forscht, sieht man nichts anderes, als nur die Wahrheit, die den Menschen die Errettung wünscht und das Beste für sie bringen will. Wer könnte die Grenzen eines Dinges besser kennen, als der es entwickelt und erschaffen hat. Da der Schöpfer uns erschaffen hat, kennt Er unsere Stärken und Schwächen viel besser als wir selbst. Z.B. sehen wir das bei den Kindern; bis sie Erwachsen werden und das was gut oder böse für sie ist, unterscheiden können, müssen die Eltern oder Erziehungsberechtigten für sie die Entscheidungen treffen. Denn wenn sie auf sich gestellt wären, wer weiss, was ihnen alles passieren kann. Das eine ist sicher: Sie werden Entscheidungen treffen, Dinge tun, deren Verlauf und Ende sie nicht abschätzen können oder ihnen werden sehr böse Dinge widerfahren. Als die Menschen auf die Erde kamen, waren sie nur zur Zweit: Adam und Eva. Sie haben den Allah gesehen aber ihre Kinder nicht. Denn sie waren nicht im Paradies mit ihren Eltern. Der Adam wurde der erste Prophet und hatte Offenbarungen erhalten, die ihre Kinder befolgen sollten, damit sie lernen was gut und was böse ist und was Anstand und Benehmen ist. Den der Schöpfer ist Allwissend und das erkennt man in all seiner Geschöpfe. Einige haben geglaubt und andere wollten der Wahrheit keinen glauben schenken, die ihre Eltern ihnen berichteten oder verkündeten. Manche von ihnen argumentierten ihre Rebellion damit, das was sie nicht sehen, kann nicht Wahr sein. Jedem ist selbst überlassen, wie er sein Verstand einsetzen will. Darin liegt aber die Prüfung der Menschen, damit jeder das bekommt, was er verdient. Wenn wir jemandem auf der Strasse fragen, kümmert ihn solche Fragen vielleicht nicht. Vielleicht, weil er nicht den Sinn des Lebens mit anderen Perspektiven gesehen hat oder betrachten kann. Vielleicht, weil er sich Unsterblich und unendlich fühlt. Aber jeder hat eine begrenzten Lebenspanne. Nicht jeder stirbt als Greis. Dazu brauchen wir nur in die Krankenhäuser oder Friedhöfe zu schauen. Es gibt ein Leben nach dem Tot. Da gibt es nur zwei Orte, die Dschennet (Paradies) oder den Dschehennem (die Hölle). Was anderes gibt es nicht. Nun, wo möchtest du hin. Ein Clubbesitzer würde sagen: das Club gehört mir und da kommt nur der rein, der meiner Voraussetzungen entspricht und wer mir passt. Und Allah sagt, dass dschennet Ihm gehört und Er nur eine Religion akzeptiert, ohne diese kommt keiner in den Himmel, denn das ist Seine Voraussetzung und das ist der Islamreligion und islamischer Glaube. Um die Wahrheit zu entdecken und um zu verstehen, muss man sich einwenig bemühen, ihn Forschen und Zeit aufwenden und dann kann man erst an die Wahrheit kommen, denn nichts auf dieser Welt bekommt man mühelos. Derjenige der sein Kopf in den Sand steckt, kann der Wirklichkeit nicht entkommen. Also entdecke den wahren Glauben, den Glauben der Liebe und der Wirklichkeit. Lass dir nichts durch die Islamhasser (die Medien, Zeitungen und TV) sagen! Bild dir deine Meinung selber. Du bist ein Individuum mit eigenem Kopf und Verstand. Benutze sie richtig. Es geht um dein Ende und um dein Leben diesseits wie auch im jenseits!

Ich gebe zu, ich bin nicht fehlerlos. Ich bin für jeder Verbesserungs- oder Korrekturvorschläge dankbar und wünsche euch viel Spass in meiner Webseite!

Ahmet Ugur

Es ist bekannt, dass das Motto des Islams : "Wohlergehen diesseits ebenso wie Wohlergehen im Jenseits" ist (Kuranische Formel; Sure Bakara, Ayet 201). Dieses Motto ist offensichtlich mit den extrem entgegengesetzten Anschauungen der Ultra-Konservativen (die voolständig auf die Welt verzichten wollen und es als Pflicht betrachten, sich zu kasteien (Enthaltsamkeit) und der Ultra-Materialisten (die nicht an die Rechte anderer glauben) unvereinbar, es kann jedoch von der weitesten Mehrheit derer, die einen Mittelweg suchen, angewandt werden, da es Körper und Geist gleichzeitig zu entwickeln sucht und ein harmonisches Gleichgewicht für alles Menschliche schafft. Der Islam besteht nicht nur darauf, dass diese beiden menschlichen Anlagen wichtig sind, sondern auch, dass sie sich gegenseitig ergänzen, so dass sie eine nicht zugunsten der anderen geopfert zu werden braucht. Wenn er also geistliche Handlungen und Pflichten vorschreibt, zeigt er dabei auch ihre materiellen Vorteile; wenn er einen Akt zeitlicher Notwendigkeit empfiehlt, gibt er an, wie dieser Akt gleichzeitig eine Quelle geistiger Entfaltung werden kann. Einige Beispiele:

Das Ziel der geistigen Übungen ist die Annäherung an das unbedingt nötige Wesen (Sati Wadschib´ul-Wudschud), unseren Schöpfer und Herrn, und die Erlangung Seines Wohlwollens. Der Mensch versucht, sich "nach der Farbe Allahs zu färben", wie der Kuran (Sure Bakara, Ayet 138) es ausdrückt, mit Seinen Augen zu sehen, mit Seinem Munde zu sprechen, mit Seinem Willen zu wünschen - kurz, sich ganz nach Seinem Willen zu verhalten, sich Ihm anzupassen, soweit das die menschliche Schwachheit zulässt. Nehmen wir als Beispiel die Frage des Fastens: der Gläubige muss fasten zu der vom Kuran vorgeschrieben und durch Rassulullah gelehrte Zeiten und Regeln; das ist ilahie (göttliches) Gebot. Der Gehorsam gegenüber dem Gebot Allahs ist schon ein Akt der Frömmigkeit, aber es zeigt sich, dass das Fasten von sich aus einen doppelten Vorteil für den Menschen bringt, einen geistigen und eienen körperlichen: indem es den Körper zeitweilig schwächt, stärkt es den Geist und befreit ihn von zeitlichen Wünschen; der Mensch ähnelt dann ein wenig den himmlischen Wesen, die nicht essen. Er fühlt besser seine eigene Ohnmacht, er denkt an Allah (Gott) und an alles, was Er für ihn getan hat - und dies sind nur einige geistige Gesichtspunkte. Vom Materiellen her gesehen ist das Fasten nicht weniger Gewinn: die Säuren, die durch Hunger und Durst von den Drüsen ausgeschieden werden, töten manche Erreger im Magen; das Fasten entwickelt im Menschen die Fähigkeit, Entbehrungen in Krisenzeiten durchzustehen, ohne darunter leiden zu müssen. Das Fasten aus materiellen Gründen hat keinen geistigen Wert, aber wenn der Mensch fastet, um das Wohlgefallen Allahs zu erlangen, dann sind auch die materiellen Vorteile keineswegs verloren. Ohne im einzelnen in eine Diskussion darüber eintreten zu wollen, kann festgestellt werden, dass alle anderen Werke oder geistlichen Gebräuche die gleiche doppelte, geistige wie auch materielle Kraft haben. Das trifft ebenso zu für das Salah (Gebet), sei es allein oder gemeinsam; für die Aufgabe seiner selbst anlässlich der Pilgerfahrt zum Hause Allahs; für die tätige Liebe den Bedürftigen gegenüber; für die geistlichen und religiösen Übungen, auch solche, die zusätzlich zu den Mindestpflichten verrichtet werden. Mit anderen Worten: Das, was einzig Gotteswegen getan wird, hat doppelten Wert. Es verschafft geistige Vorteile, dass ohne von den materiellen Vorteilen etwas verloren geht. Die gleiche TAt kann, wenn sie nur aus materiellen Gründen getan wird, wohl ihren Zweck erreichen, aber sie bewirkt den vollkommenen Verlust des geistigen Gewinns. Hier sei an Muhammeds (Ssallallahu aleyhi Wessellem) berühmtes Wort erinnert: "Wahrlich, wahrlich, die Taten sind nur entsprechend ihren Beweggründen und Absichten". (Buharie, Muslim etc.)

Wie aber steht es mit den ausschliesslich irdischen Dingen, wie den Steuern und dem Krieg? Die Steuer (In der kuranischen Terminologie bedeutet Sekat gar nicht Almosen, sondern versteuerung des ertrages und Gewinns oder des Handels). Im Islam aber ist diese "gesellschaftliche Pflicht" eine der fünf Grundlagen der Religion, auf der selben Ebene wie Glaube, Salah, Fasten und Pilgerfahrt. Der Islam vereinigt alles zugleich, das Geistige und das Weltliche. Der Islam vereinigt alles zugleich, das Geistige und das Weltliche. Indem er die Steuer zahlt, entledigt sich der Gläubige nicht etwa einer lästigen Fron oder Pflicht; er sucht in erster Linie das Wohlgefallen Allahs. Wenn diese Verpflichtung zur Zahlung der Steuer sich dem Geist eingeprät hat wie etwas Heiliges, wie eine Pflicht gegenüber einem Gott, dem nichts verborgen bleibt und der darüber hinaus in der Lage ist, uns aufzuerwecken und von Rechenschaft zu verlangen, dann wird es leicht verständlich, dass der Gläubige sehr viel Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit bei der Erfüllung dieser Pflicht aufbringt. Ebenso ist der Krieg im Islam verboten, ausser "auf dem Wege Gottes"; d.h. der Soldat darf dabei keinerlei materiellen Nutzen suchen; umso mehr ist er dann fähig mitten in einem tödlichen Kampf menschlich zu bleiben. Die Vergeistigung der irdischen Pflichten ist für den Islam nichts anderes als der Versuch, die geistigen Werte des Menschen zu stärken, der auf diese Weise nicht mehr den wirtschaftlichen Vorteil einer weltlichen Sache sucht, sondern einzig nach dem Wohlgefallen Allahs Strebt. Rassulullah (s.a.w.) hat gesagt: "Prahlerei ist eine Art von Schirk (Polytheismus)", und der grosser Mystiker Ghazali übertreibt durchaus nicht, wenn er sagt, dass das Beten und Fasten aus Prahlerei Schirk sei: nämlich eine Anbetung seiner selbst und nicht Allahs. Man kann dagegen seine ehelichen Pflichten erfüllen, eine als von Allah gewollte Tat auszuführen, ein Recht der Gattin und eine echte Pflicht des Ehemannes; und dieser Akt verdienstvoller Frömmigkeit wird Zustimmung und Sevap (Belohnung) bei Allah finden, wie Rassulullah (s.a.w.) gesagt hat.

Als Erweiterung dieses umfassenden Gedankens kann vielleicht die Tatsache angesehen werden, dass der Kuran sehr oft die doppelte Formel "glaubet und handelt gut" anwendet; das einfache Glaubensbekenntnis ohne Anwendung und Durchführung hat keinen grossen Wert. Der Islam besteht daher auf dem einen wie auf dem anderen. Die Ausführung guter Werke ohne den Glauben an Allah ist sicherlich im Interesse der menschlichen Gesellschaft der bösen Tat vorzuziehen, aber vom geistlichen Standpunkt aus kann ein gutes Werk ohne den Glauben nicht das Heil im Jenseits bringen.

Wenn die Bedeutung des Werkes so gross ist, dann ist es auch sehr wichtig, das Gute vom Bösen zu unterscheiden. Welches ist dabei das Kennzeichen? An erster Stelle das geoffenbarte Wort Allahs, und nur dieses; aber letztlich muss das Gewissen des Einzelnen den Schiedsspruch fällen. In fragwürdigen Fällen kann sich der Mensch auf den Wortlaut des islamischen Gesetzes berufen; persönlich, wenn er dazu in der Lage ist; erforderlichenfalls jedoch unter Inanspruchnahme von Gelehrten und Fachleuten. Aber der Rachsberater kann natürlich nur Auskunft geben auf der Grundlage der ihm vorgetragenen Tatsachen; sollten ihm gewisse Voraussetzungen verborgen bleiben - ob mit oder ohne Absicht - so kann das etwa daraus erfolgende Unrecht nicht dem Gesetz angelastet werden. Hier sei an das schönen Hadis des Propheten in bezug auf diese Frage erinnert, den er eines Tages tat: “Mein Volk! In den Klagen, die mir vorgetragen werden, entscheide ich mangels vollständiger Unterrichtung zugunsten eines Menschen entscheide, auf dessen Seite das Recht nicht ist, so soll dieser wissen, dass ich ihm nichts anderes gegeben habe als ein Stück des Höllenfeuers” (überliefert von Buharie, Muslim ... usw.). Ein islamischer Rechtsgrundsatz fasst diese Lehre in bewundernswerten Worten zusammen: “Befrage dein Gewissen, auch wenn die Juristen dir Recht geben sollten”, (enthalten in einem Hadis von Ibni Hanbel und Ed-Darimi)

Nur an sich zu denken, ist nicht menschlich, sondern tierisch. An die Erfordernisse der anderen erst dann zu denken, nachdem man seine eigenen berfiedigt hat, ist die Regel und erlaubt. Der Kuran jedoch hält eine Lobrede auf diejenigen unter den Menschen, die “(die anderen) sich selber vorziehen, auch wenn bei ihnen Not herrscht” (Sure Haschr, Ayet 9). Offensichtlich soll das nur eine Empfehlung und nicht ein verpflichtendes Gebot für den Durchschnittsmenschen sein -beachtet er es nicht, so wird er nicht als schuldig oder als Sünder angesehen werden. In den Rahmen dieser Empfehlungen gehört auch das berühmte Hadis (Wort) des Propheten: “Der beste der Menschen ist derjenige, der den anderen Gutes tut”.

Als ein besonderes Kennzeichen des Islam kann die nachstehende Aufforderung des Kurans (Sure Duha, Ayet 11) gelten: “Was die Güte (und was für dein Wohlergehen) deines Herrn angeht, verkünde sie!”

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